Eine Hand deutet auf Details einer Grundrissplanung

Haus-Grundriss planen: mit diesen Tipps klappt die Planung!

Sie träumen schon lange vom Eigenheim und richten sich gedanklich bereits die Räume ein? Dann haben Sie sich auch schon Gedanken über den Haus-Grundriss gemacht – aber haben Sie dabei wirklich an alle Details gedacht? Die Entscheidung über den Schnitt Ihr zukünftiges Traumhaus sollte nicht leichtfertig getroffen werden, denn selbst Kleinigkeiten können später zu einer großen Unzufriedenheit führen. Daher geben wir Ihnen einige wertvolle Tipps, die Sie bei der Grundrissplanung unbedingt bedenken sollten.

Rötzer-Tipp: Wenn Sie mit Rötzer bauen, stehen wir Ihnen selbstverständlich beratend zur Seite, wenn Sie den Grundriss planen. Mit der Erfahrung von über 4.000 gebauten Häusern wissen wir genau, an welchen Stellen besondere Aufmerksamkeit gefragt ist.

Den Haus-Grundriss an unveränderliche Rahmenbedingungen anpassen

Beim Grundriss für ein Einfamilienhaus sind Sie einigen Vorgaben unterworfen, denen Sie sich anpassen müssen. Fangen Sie am besten hier mit der Planung an, sonst müssen Sie Ihre Ideen später vielleicht noch einmal komplett umwerfen. So ist im Bebauungsplan für Ihr Grundstück zum Beispiel festgehalten, welche Möglichkeiten sich Ihnen für die Grundrissplanung bieten:

Auch den Lauf der Sonne sollten Sie in Ihre Planungen mit einbeziehen: Gibt es größere Bäume, die Schatten werfen? Wie verändert sich der Schattenwurf über das Jahr hinweg? In Kombination mit der Ausrichtung Ihres Grundstücks können Sie so festlegen, wo sich die wichtigsten Aufenthaltsräume am besten befinden sollten. Natürliches Licht trägt maßgeblich zum Wohlbefinden in Ihren eigenen vier Wänden bei, aber Sie wollen aus den Räumen, in denen Sie sich vermehrt aufhalten, wahrscheinlich auch einen Blick ins Grüne genießen.

Spontanität sollten Sie bei der Grundrissplanung vermeiden

In einem Magazin haben Sie sich spontan in die Idee einer Galerie verliebt und wollen Ihren Grundriss nun dementsprechend anpassen? Keine gute Idee. Wenn Sie den Grundrisses planen sollten Sie langfristig denken und Impulshandlungen vermeiden. Denn selbst wenn Ihnen beispielsweise eine Galerie gut gefällt – passt Sie wirklich zu Ihren Anforderungen? Prüfen Sie Ihre Bedürfnisse auf Herz und Nieren. Gerade bei besonderen Raumkonzepten, wie z. B. Emporen oder Split-Leveln, sollten Sie zudem Experten hinzuziehen und das Für und Wider genau erörtern.

Ein Grundriss für die Ewigkeit: denken Sie langfristig

Wenn Sie Ihr Traumhaus bauen, möchten Sie wahrscheinlich auch möglichst lange glücklich darin leben. Bedenken Sie, dass sich über die Jahre Ihre Anforderungen an die Wohnräume ändern können: Platz für Kinder, Gemeinschaftsräume für die Familie, keine steilen Treppen im Alter, barrierefreier Zugang zur Haustür, der Dusche und den unterschiedlichen Räumen, ein Badezimmer auf jedem Stockwerk.

Halten Sie sich Optionen offen, zum Beispiel indem Sie schon bei der Grundrissplanung darüber nachdenken, welche einzelnen Räume später einmal bei Bedarf zusammengelegt und somit vergrößert werden können, indem Wände entfernt werden.

Bedenken Sie auch, dass Sie in unterschiedlichen Lebensphasen mal mehr, mal weniger Stauraum benötigen. Planen Sie also genügend Stellwände ein und achten Sie darauf, dass Ihnen offenstehende Türen nicht zu viel davonstehlen.

Kurze Wege sparen Zeit und Nerven – besonders mit Kindern

Achten Sie darauf, dass Sie die richtigen Räume nebeneinanderlegen. Gegebenenfalls ist es sogar empfehlenswert, dass Sie den Übergang offen gestalten, um z. B. eine direkte Blickachse zwischen Küche und Essbereich zu schaffen. Wenn Sie mit mehreren Geschossen planen, ist es wichtig, welche Räume auf den unterschiedlichen Ebenen liegen. Im späteren Alltag kann es hinderlich sein, wenn Sie ständig Treppen nehmen müssen, um zum Beispiel ins Badezimmer zu gelangen.

Überlegen Sie auch, wie Sie die Räume miteinander verbinden. Sogenannte Verkehrsflächen, also Flure und Gänge, verschlingen unter Umständen wertvollen Wohnraum. Durch offene Wohnkonzepte können Sie hier bares Geld sparen.

Holen Sie sich Inspiration für die Grundrissplanung, aber bauen Sie nie blind nach

Am besten starten Sie mit der Grundrissplanung Ihres Hauses bei Ihrer aktuellen Wohnsituation. Was gefällt Ihnen an Ihrer Wohnung, wo sehen Sie Verbesserungsbedarf, was fehlt Ihnen? So haben Sie einen Status Quo von dem aus Sie sich voran arbeiten können. Natürlich können Sie sich auch von außerhalb Inspiration holen. Hierfür eigenen sich Musterhäuser, Häuser von Freunden und Verwandten oder die große Vielfalt auf Online-Plattformen. Greifen Sie außerdem auf die Erfahrungen Ihres gewählten Bauunternehmens zurück und profitieren Sie von dessen Empfehlungen.

Um Ihre vielen Ideen zu ordnen, kann es helfen, wenn Sie mit einer einfachen Skizze starten. Zeichnen Sie entweder per Hand und schneiden Sie sich grobe Umrisse von Möbeln aus, die Sie innerhalb der Zeichnung flexibel anordnen können oder nutzen Sie digitale Apps, die sogar maßstabsgetreu sind. Mit diesen ersten Vorstellungen können Ihnen die Profis schnell sagen, was sich realisieren lässt und wo andere Lösungen möglicherweise besser geeignet sind.

Rötzer-Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die Grundrisse unsere beliebte Hausserie RötzerCreativ, die schon viele Baufamilien glücklich gemacht hat. Wählen Sie einen optimierten Grundriss zwischen 121 qm oder 152 qm Nutzfläche und entdecken Sie die modular erweiterbaren Möglichkeiten: mit oder ohne Keller, mit Erker, als Bungalow, mit Zwerchhaus. Dieses Konzept bietet ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.