Garten anlegen nach dem Hausbau: Vom Rohzustand zum Traumgarten in 3 Schritten

Ein Hausbau ist herausfordernd – nicht nur für Sie als Bauherren sondern auch für Ihren Grund und Boden. Aushebungen, schwere Fahrzeuge und Bauschutt haben das Erdreich meist stark beansprucht. Damit aus der ehemaligen Baustelle ein repräsentativer Ort der Entspannung wird, sollten Sie einige Punkte beachten, wenn Sie Ihren Garten nach dem Hausbau anlegen.

Schritt 1 : Lehmboden, Sandboden oder Humus? Den Zustand des Bodens genau analysieren

Zunächst sollten Sie sich einen Fachmann an die Seite holen, der Ihnen bei der Analyse Ihres Erdreichs behilflich ist. Mithilfe von Bodenproben kann schnell festgestellt werden, um welche Art von Boden es sich handelt. Lehm, Sand oder Humus? Je nach Beschaffenheit und Zusammensetzung müssen die Pflanzen gewählt und unterschiedlich gepflegt werden. Sollte Ihr zukünftiger Garten über einen Humusboden verfügen, können Sie sich glücklich schätzen. Denn der nahrhafte Untergrund ist die ideale Voraussetzung, um einen Garten nach dem Hausbau anzulegen. Sie haben keinen Humus-Boden im Garten? Dann ist Schritt 2 umso wichtiger.

pH-Wert Analyse des Erdbodens im Garten

Neben der Boden-Zusammensetzung sollte zudem der pH-Wert sowie die Nährstoffversorgung überprüft werden. Hier können ebenso Maßnahmen notwendig sein, damit die Pflanzen später in voller Pracht erblühen können.

Schritt 2: Wichtig, wenn Sie einen Garten nach dem Hausbau anlegen – Maßnahmen zur Boden-Verbesserung

Nachdem Sie die Bedürfnisse Ihres Erdreichs nun genau kennen, können Sie gezielt darauf eingehen. Bei Nährstoffmangel empfiehlt sich eine vorbereitende Düngung. Dies kann durch eine sogenannte Gründüngung geschehen, bei der eingesetzte Pflanzen Temperaturschwankungen im Boden ausgleichen, die Bildung von Humus unterstützen und das Auswaschen von Pflanzennährstoffen verhindern. In extremeren Fällen ist eine nährstoffreiche Erdbeimischung und Kompost notwendig, um das Erdreich auf den zukünftigen Garten vorzubereiten. Außerdem ist es immer eine gute Idee den Untergrund aufzulockern, denn durch die schweren Maschinen ist es wahrscheinlich, dass sich der Boden verdichtet hat. Dies erschwert es für Pflanzen Wurzelwerk zu bilden. Verdichteten Boden erkennen Sie zum Beispiel bei Regen an der Pfützenbildung. Zudem ist es immer ratsam, Mutterboden aufzubringen, wenn Sie einen Garten nach dem Hausbau anlegen wollen. Als Mutterboden bezeichnet man die oberste und zugleich fruchtbarste Schicht des Bodens. Wenn diese bei Baubeginn fachgerecht entfernt sowie gelagert wurde, kann sie nun wiederverwendet werden.

Schritt 3: Garten anlegen – aber wie? Selber planen oder einen Profi fragen

Die vorbereitende Arbeit ist getan! Nun können Sie sich ganz der Planung Ihres neuen Gartens widmen. Ob selbstständig oder mit einem Profi an Ihrer Seite – schätzen Sie Ihre Bedürfnisse realistisch ein und werfen Sie einen Blick in die Zukunft: welche Ansprüche muss Ihre Grünfläche erfüllen?

Mit diesen Tipps wird der eigene Garten zu einer Ruhe-Oase

Ziergarten, Obstgarten oder Naturgarten – die Pflanzen unterscheiden sich massiv im Pflegeaufwand und in den Kosten. Brauchen Sie einen Platz, an dem Kinder spielen können? Eine detaillierte Planung vorab schützt Sie vor eventuellen Fehlentscheidungen bei der Umsetzung. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, wie Sie Ihren Garten in eine Wellness-Oase verwandeln können.